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Tipps zum Schreiben und Formatieren

Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Auswahl von Tipps, die Ihnen das Schreiben erleichtern sollen.
 

 

Schriftart (Font)

Mit Schriftarten kann man seinen Stil ausdrücken, deshalb gibt es unfassbar viele davon.
In wissenschaftlichen Ausarbeitungen, geschäftlicher Korrespondenz und ähnlich seriösen Fällen sollten Sie jedoch auf eine schmucklose Standardschriftart wechseln. Hier ein paar weit verbreitete Beispiele (alle im gleichen Schriftgrad 10 pt):



Sofern Ihr Auftraggeber nichts anderes fordert, empfehle ich gerne eine serifenlose Schrift.
Letztlich ist Ihre Wahl eine reine Geschmackssache. Achten Sie aber bitte darauf, dass manche Schriften nicht überall abgebildet werden können.
 

Welche Schriftgrade verwenden?

Mit dem Schriftgrad (oder: der Auszeichnung) unterscheiden wir ...
  • die normale Schrift,
  • die kursive Schrift (italic),
  • die fette Schrift (bold).

Für wissenschaftliche Abhandlungen ist der Einsatz von anderen Schriftgraden als "normal" in der Regel sehr eingeschränkt. Kursiv ist meist nur den wörtlichen Zitaten vorbehalten. Daher ist als einzig mögliche Hervorhebung der Schriftgrad "fett" zulässig.
Bitte achten Sie auf die entsprechenden Vorgaben Ihres Auftraggebers.
 

Wozu Absätze formatieren?

Beginnen wir bei den Überschriften. Verwenden Sie unbedingt in Ihrem Textprogramm die Absatzformate der Überschriften. Denn nur dann kann später Ihr Textprogramm automatisch ein korrektes Inhaltsverzeichnis generieren.

Für jeden Absatz, der anders aussehen soll als die anderen Absätze, sollten Sie ein eigenes Absatzformat definieren und sinnvoll benennen.
 

Wozu ein Abstand zwischen den Absätze?

In einem längeren Artikel stellt ein Absatz eine weitgehend logische Einheit dar. Solche logischen Einheiten sollten Sie beim Schreiben optisch voneinander trennen. Dazu dient ein optisch sichtbarer Absatz-Zwischenraum, der aber in Ihrem Textprogramm meistens nicht voreingestellt ist.
Wie erreichen Sie diesen Abstand? Es gibt zwei Methoden dafür:
a) Fügen Sie zwischen zwei Absätzen einfach eine Leerzeile ein (wirkt aber oft zu massiv).
b) Formatieren Sie in Ihrem Textprogramm die entsprechende Absatz-Formatvorlage. Beispiel:
    Abstand vor dem Absatz: 6 Pt.
    Abstand nach dem Absatz: 6 Pt.
Mit dieser zweiten Methode können Sie jede beliebige Absatz-Formatvorlage Ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen.
 

Aktive oder passive Formulierungen?

Beispiele für PASSIV:
  • "Es wird dem Leser gezeigt, ..."
  • "Es wird ... evaluiert."
  • "Hier werden ... aufgezeigt."
 
Wieviel eleganter klingen die entsprechenden Beispiele im AKTIV:
  • "Ich zeige dem Leser, ..." oder "Die Autorin zeigt dem Leser, ..."
  • "Ich werde ... evaluieren." oder "Der Autor evaluiert ..."
  • "Ich werde hier aufzeigen, ..." oder "Diese Arbeit zeigt hier auf, ..."
 
Leider scheiden sich hierbei gerne die Geister. Nach meinen unrepräsentativen Recherchen halten sich diesbezüglich die Vorgaben für wissenschaftliche Abhandlungen in etwa die Waage.
Als Technischer Redakteur habe ich gelernt, dass Passiv-Formulierungen in der Technischen Dokumentation unerwünscht sind. Daher empfehle ich grundsätzlich aktive Formulierungen.
 
 

 

 

 
     

 

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