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Begriffe
 

 
Font:
Das ist ein Satz von Schrifttypen zur Darstellung auf einem Bildschirm oder einer Druckseite.
 
Schriftgrad:
Mit dem Schriftgrad bezeichnet man in der Typografie die Größe einer Schrift.
 
Typografie:
Gestaltung von Druckwerken mit beweglichen Lettern (Typen) bzw. für die gedruckte Schrift im Gegensatz zur Handschrift.
 
Schriftauszeichnung:
Optisches Hervorheben einzelner Textteile, z. B. fett, kursiv, unterstrichen usw.
 
Absatzformat:
Definiert das Aussehen (linker / rechter Rand, Einzug, Font, Zeilenabstand usw.) eines bestimmten Absatz-Typs, z. B. für Überschriften, Standardabsätze usw.
 
Zeichenformat:
Definiert das Aussehen bestimmter Zeichen, Wörter usw., unabhängig von den Definitionen im Absatzformat.

 

 

Tipps zum Schreiben und Formatieren

Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Auswahl von Tipps, die Ihnen das Schreiben erleichtern sollen.
 

 

Schreiben

Sie haben etwas mitzuteilen oder zu erzählen? Dann schreiben Sie bitte in einem Stil, den Ihre Zielgruppe, die Leserinnen und Leser, schnell erfassen und verstehen können.
In sehr vielen Fällen hat sich die Parole KISS bewährt. Das steht für "Keep It Short and Simple", auf Deutsch: "Mach es kurz und einfach". Formulieren Sie Ihre Sätze kurz und knackig. Das hat für Ihre Zielgruppe den Vorteil, dass Sie schnell verstanden werden. Und Sie haben den Vorteil, dass Sie sich nicht in langen Bandwurmsätzen, die über mehrere Zeilen gehen, so verheddern, dass Sie am Ende nicht mehr wissen, was Sie eigentlich sagen wollten, und somit ein oder mehrere wichtige Wörter schlicht vergessen, meist das Verb. Ja, das war absichtlich ein schlechtes Beispiel :-).
 

Aktive oder passive Formulierungen?

Beispiele für PASSIV:
  • "Es wird dem Leser gezeigt, ..."
  • "Es wird ... evaluiert."
  • "Hier werden ... aufgezeigt."
 
Wieviel eleganter klingen die entsprechenden Beispiele im AKTIV:
  • "Ich zeige dem Leser, ..." oder "Die Autorin zeigt dem Leser, ..."
  • "Ich werde ... evaluieren." oder "Der Autor evaluiert ..."
  • "Ich werde hier aufzeigen, ..." oder "Diese Arbeit zeigt hier auf, ..."
 
Leider scheiden sich hierbei gerne die Geister. Nach meinen unrepräsentativen Recherchen halten sich diesbezüglich die Vorgaben für wissenschaftliche Abhandlungen in etwa die Waage.
Als Technischer Redakteur habe ich gelernt, dass Passiv-Formulierungen in der Technischen Dokumentation unerwünscht sind. Daher empfehle ich grundsätzlich aktive Formulierungen.
 

Zitate u. ä.

In wissenschaftlichen Abhandlungen müssen Sie oft Inhalte oder gar ganze Passagen aus anderen Quellen übernehmen. Wörtliche Übernahmen werden in Anführungszeichen gesetzt und als Zitat gekennzeichnet. Aufpassen: Keinesfalls veraltete Rechtschreibregeln nachbessern! Ein Zitat muss genau so bleiben, wie es in der Quelle steht! Oder machen Sie kenntlich, was genau Sie verändert haben.
Wenn Sie den Inhalt jedoch abwandeln wollen (oder müssen), dann achten Sie bitte bei dem ganzen "Copy and Paste" darauf, dass dabei trotzdem noch lesbare Sätze herauskommen.
Und selbstverständlich müssen Sie Ihre Quelle unmittelbar nach dem übernommenen Inhalt deutlich angeben. Die konkrete Methode dazu nennt Ihnen Ihr Auftraggeber, z. B. Ihre Hochschule.
 

Absätze / Aufzählungen / Gliederung

Das zuvor beschriebene KISS gilt nicht nur für Sätze, sondern auch für Absätze. In einem längeren Artikel stellt ein Absatz eine weitgehend logische Einheit dar. Wenn Sie mehrere längere Aussagen machen wollen, dann trennen Sie diese Einzelaussagen durch eine Absatzschaltung.
Noch übersichtlicher wird eine solche Kette von Aussagen durch vorangestellte Aufzählungspunkte (oder Spiegelstriche).
Definieren Sie für diese speziellen Absätze ein eigenes Absatzformat (siehe unten).
Und wenn Ihre Aussagen sogar über mehrere Absätze verlaufen, dann erweitern Sie Ihre Gliederung entsprechend und spendieren jeder Ihrer Einzelaussagen eine eigene Überschrift.
 

Schriftart (Font)

Mit Schriftarten kann man seinen Stil ausdrücken, deshalb gibt es unfassbar viele davon.
In wissenschaftlichen Ausarbeitungen, geschäftlicher Korrespondenz und ähnlich seriösen Fällen sollten Sie jedoch auf eine schmucklose Standardschriftart wechseln. Hier ein paar weit verbreitete Beispiele (alle im gleichen Schriftgrad 10 pt):



Sofern Ihr Auftraggeber nichts anderes fordert, empfehle ich gerne eine serifenlose Schrift.
Letztlich ist Ihre Wahl eine reine Geschmackssache. Achten Sie aber bitte darauf, dass manche Schriften nicht überall abgebildet werden können.
 

Welche Schriftauszeichnung verwenden?

Mit der Auszeichnung unterscheiden wir z. B. ...
  • die normale Schrift,
  • die kursive Schrift (italic),
  • die fette Schrift (bold).

Für wissenschaftliche Abhandlungen ist der Einsatz von anderen Schriftgraden als "normal" in der Regel sehr eingeschränkt. Kursiv ist meist nur den wörtlichen Zitaten vorbehalten. Daher ist als einzig mögliche Hervorhebung der Schriftgrad "fett" zulässig.
Bitte achten Sie auf die entsprechenden Vorgaben Ihres Auftraggebers.

Es gibt noch viele weitere Auszeichnungen, ich ich hier aber nicht alle vorführen kann:
  • unterstrichen,
  • Kapitälchen,
  • g e s p e r r t ,
und viele weitere sowie Kombinationen davon.
 

Wozu Absätze formatieren?

Beginnen wir bei den Überschriften. Verwenden Sie unbedingt in Ihrem Textprogramm die Absatzformate der Überschriften. Denn nur dann kann später Ihr Textprogramm automatisch ein korrektes Inhaltsverzeichnis generieren.

Für jeden Absatz, der anders aussehen soll als die anderen Absätze, sollten Sie ein eigenes Absatzformat definieren. Geben Sie Ihrem neuen Absatzformat einen sinnvollen Namen, so dass Sie dieses Format sofort finden können.
Ganz großer Vorteil für Sie dabei: Sie nehmen für ein bestimmtes Aussehen eines Absatzes die dazugehörigen Formatierungen nur genau einmal vor. Für jede weitere Verwendung weisen Sie dem Absatz einfach dieses Absatzformat zu.
 

Wozu ein Abstand zwischen den Absätzen?

In einem längeren Artikel stellt ein Absatz eine weitgehend logische Einheit dar. Solche logischen Einheiten sollten Sie beim Schreiben optisch voneinander trennen. Dazu dient ein optisch sichtbarer Absatz-Zwischenraum, der aber in Ihrem Textprogramm meistens nicht voreingestellt ist.
Wie erreichen Sie diesen Abstand? Es gibt zwei Methoden dafür:
a) Fügen Sie zwischen zwei Absätzen einfach eine Leerzeile ein (wirkt aber oft zu massiv).
b) Formatieren Sie in Ihrem Textprogramm die entsprechende Absatz-Formatvorlage. Beispiel:
    Abstand vor dem Absatz: 6 Pt.
    Abstand nach dem Absatz: 6 Pt.
Mit dieser zweiten Methode können Sie jede beliebige Absatz-Formatvorlage Ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen.
Für die Überschrift-Absatzformate sollten Sie die vorgenannten Abstände deutlich vergrößern. Beispiele:
    Abstand vor dem Absatz: 18 Pt.
    Abstand nach dem Absatz: 12 Pt.
 

 

 

 

 
     

 

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